Ich verabschiede mich von den anderen und gehe direkt in meine Wohnung.
Dort packe ich als Erstes meine Tasche aus und räume alles dahin, wo es hin gehört. Danach schaue ich noch eine Folge einer Science-Fiction-Serie über jemanden an, dessen Bewusstsein in eine digitale Welt hochgeladen wurde.
Danach gehe ich schlafen, weil es schon spät ist und ich wache am nächsten Morgen wieder auf, zumindest denke ich das zu diesem Zeitpunkt.
Aber ich merke schnell, dass ich nicht in meinem Bett liege, sondern auf dem schmalen Bett in meiner Kabine im Kaninchenbau.
Als ich aufstehe, bemerke ich, dass ich meine Uniform trage.
Ich schalte das Licht ein und schaue mich um.
Alles ist so, wie zu dem Zeitpunkt, als ich die Kabine das erste Mal besichtigt habe, nur dass das Bett logischerweise nicht gemacht ist.
Ich erschrecke, als ich auf der Uhr, die auf dem Schreibtisch steht, sehe, dass es mitten am Tag ist.
Ohne darüber nachzudenken drücke ich den Knopf, um die Tür zu öffnen und sie öffnet sich.
Erst hinterher bemerke ich, dass das bedeutet, dass der Kaninchenbau im aktiven Modus ist und ich bekomme ein bisschen Angst.
Als ich auf den Flur hinaus trete, sehe ich niemanden.
Ich sehe mich ein bisschen in den verschiedenen Einrichtungen des Kaninchenbaus um, aber ich finde niemanden, auch im Atrium ist niemand.
Auf meiner Suche habe ich auch die Lagerräume durchsucht und habe festgestellt, dass die Vorräte noch voll aufgestockt sind.
Als letztes fahre ich mit dem Aufzug nach oben in den Ausgangsbereich, wo sich vor dem Aufzug auf der von mir aus gesehen linken Seite ein kurzer Gang befindet, der in die Garage und den Ausrüstungsraum führt, welche, wie ich feststelle, auch vollkommen leer sind.
Selbst die Ausrüstung und die Fahrzeuge fehlen.
Auf der Hälfte des Ganges befindet sich auf der linken eine Tür, die ich mit meinem Mitarbeiterausweis öffne und den engen Gang dahinter entlang gehe und am Ende am Kontrollzentrum für die Tore ankomme.
Hier fahre ich den an der gegenüberliegenden Wand stehenden Hauptcomputer hoch, um zu überprüfen, ob und wenn ja, seit wann und bis wann die Tore versiegelt sind.
Hierbei stellt sich heraus, dass die Tore in der Tat versiegelt sind, aber beim Versuch zu bestimmen, seit wann oder bis wann sie versiegelt sind, hat der Computer eine Fehlfunktion und zeigt nur Neunen an jeder Position an.
Daher, dass ich weiß, dass es keinen Sinn macht zu versuchen die Tore zu öffnen, während sie versiegelt sind, ergreife ich die letzte Idee, die ich noch habe und fahre mit dem Aufzug nach ganz unten zum M.E.T.R.O.-System.
Dies ist ein System aus Röhrenbahnen, die den Großteil der Kaninchenbauten verbindet.
Als ich dort ankomme, stelle ich fest, dass sich keine Bahn im Bahnhof befindet, also versuche ich über den Kontrollraum des Bahnhofs eine zu rufen.
Aber als ich den Knopf dafür drücke, gehen alle Lichter aus und die Angst, die über die Zeit immer mehr geworden ist, wird mir zu viel und sie weckt mich auf.
Erst jetzt wird mir vollkommen bewusst, dass das ein Albtraum war und dieses mal bin ich auch tatsächlich in meinem Bett in meiner Wohnung aufgewacht.


